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23.04.2011

Bau Modulanlage Biasca-Acquarossa

Seit den letzten "News" ist ein Monat vergangen. Die höheren Temperaturen haben mich bewogen, meine Module zu zügeln. Nun ist mein Wohnzimmer wieder als solches zu gebrauchen. In dieser Zeit, habe ich mir viele Gedanken über die Modulanlage, Modullänge, Transport, Montage aber auch über mein Leben gemacht. Aber nun mal der Reihe nach:

Ein paar Bilder eines kleinen Fotoshootings. Wer den Triebwagen genau anschaut, wird bemerken, dass er nicht 100% den ABe4/4 4 & 5 der BA entspricht. Sebastiano Mattei hat ihn auf Basis eines RhB AB4/4 501-504 mit einfachsten Mitteln umgebaut. Ein sogenanntes "Küchentischmodell".

die Kurve bei Corzoneso von oben ... noch fehlen ein paar Arbeiten

da kommt fast ein wenig Tessiner Stimmung auf ...

für den Transport der Modulkästen in einem Lieferwagen, Lastwagen, ... hab ich mir diese Transportgestelle ausgedacht und gebaut. Aus Dachlatten und Restholz. Dank den Rollen, kann man sie leicht verschieben. Diese Gestelle dienen mir auch zur Lagerung der Module.

 

 
     
 
     

um die Module schneller aufstellen zu können, hab ich mir diese Böcke gebaut. Sie sind nur 45 cm breit und so hoch, dass die Gleise auf 1 m vom Boden liegen, genau wie wenn die Modulfüsse montiert wären. Somit kann ich beide Systheme miteinander kombinieren. Was mir beim Bau der Module sehr nützlich ist.

Im Büro bekommen wir das weisse A4 Papier in solchen Schachteln. Tja, Abfall kann man ja bekanntlich wiederverwenden. Da ich meistens tiefere Schachteln brauche, hab ich den oberen Teil abgeschnitten, dank dieser professionellen Vorrichtung geht das ganz schnell ;-)

Vor ein paar Monaten hatte mir OBI einen 10% Skonto-bon geschickt. So hab ich mir das Holz für weitere Modulkästen gekauft. Da ich damals davon ausging, 2 m Module zu bauen, sind die Platten nun zu lang. Um sie auf der Kreissäge zu schneiden bräuchte ich Hilfe. So kam mir die Idee einer Stütze der etwas "andern Art": eine 1 x 2 m Platte hochkant gestellt stützt den überhängenden Teil ab, und ich muss nicht alles hochhalten. So erhalte ich nun ein 1.6 m Stück, und mit dem Rest habe ich das Holz für die Stirnwände (die ja nur 37.6 cm messen)

 

der Serienbau der Stirnwände

um nicht jedes Mal die Stelle für die Löcher ausmessen zu müssen, hab ich mir eine Kartonschablone gebastelt, dank der ich die 4 Löcher anzeichnen kann das mittlere Loch wird noch von Hand ausgemessen

18 Modulkästen in 2 Tagen zusammenschreinern ? Ja, das ist möglich, wenn man die Einzelteile in Serie anfertigt, hier sieht man die verschiedenen Seitenwände (11cm, 13 cm und 15 cm hoch)

so sah es etwas später aus ...

und so sind die Modulkästen gelagert

das sind die Modulkästen der Strecke von der Haltestelle Loderio bis Grotti di Valserino und die 4 Modulkästen von Marogno (zwischen Motto und Dongio). Nun werden Gleise verlegt, die Landschaft gegipst, und und und ...

zur provisorischen Lagerung fixiere ich nur einen Modulkasten mit je 1 Schraube pro Seite. Die anderen Kästen können so wie Schubladen eingeschoben werden. Zum Transport muss man dann jeden Kasten mit je 2 Schrauben pro Seite fixieren. Die unteren Löcher sind für die tieferen (10 cm) Module der BA und Maggiatalbahn gedacht, die oberen Löcher für die 15 cm hohen Module der Centovallina (FdS Thusis Norm). Allerdings passen dann nur flache Module in diese Gestelle, da bei 35 cm Höhe, minus 15 cm Modulkastenhöhe, nur noch 20 cm für Bäume & co bleiben ...

eine riesen Arbeitserleichterung ist ein Rotierschleifer. Damit kann ich alle Holzkanten und auch die Flächen von Dachlatten schleifen (früher hab ich dies mit der Feile von Hand gemacht).

Ein Nachteil ist die grosse Staubentwicklung. Wo ich den Boden nicht gewischt hatte, entstehen dann komische Abdrücke ;-)